TU Braunschweig und ADHS stärken gemeinsam den Kampf gegen Diskriminierung an der Hochschule
TU Braunschweig und ADHS stärken gemeinsam den Kampf gegen Diskriminierung an der Hochschule
Die Technische Universität Braunschweig hat ihr Engagement gegen Diskriminierung durch eine Partnerschaft mit der Antidiskriminierungsstelle Braunschweig (ADHS) weiter gestärkt. Am 4. Februar 2026 wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, der einen offiziellen Schritt hin zu einer gerechteren Hochschulkultur markiert. Die Initiative steht im Einklang mit der Diversity-Strategie der Universität, die bereits 2024 veröffentlicht wurde.
Ziel der Vereinbarung ist es, die Beratungsangebote der ADHS für Studierende, Mitarbeiter:innen und Lehrkräfte leichter zugänglich zu machen. Die Stelle bietet unabhängige, vertrauliche und kostenlose Unterstützung für Betroffene von Diskriminierung – von emotionaler Begleitung über Rechtsberatung bis hin zu Interventionsmöglichkeiten. Die Diversity-Strategie der TU Braunschweig setzt bereits seit Längerem auf Antidiskriminierung und sieht verlässliche Anlaufstellen für Betroffene sowie klare Verfahren zur Bearbeitung von Fällen vor.
Die Partnerschaft unterstützt zudem die übergeordneten Ziele der Universität im Rahmen ihrer Ecoversity-Initiative, die den Ausbau regionaler Netzwerke fördert. Durch die Bekanntmachung der ADHS-Dienstleistungen wird ein niedrigschwelliger Zugang zu Antidiskriminierungsberatung für alle Hochschulangehörigen sichergestellt. Damit ergänzt die Zusammenarbeit das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das vor Benachteiligung aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung schützt.
Beide Einrichtungen sehen in der Kooperation eine praktische Möglichkeit, Antidiskriminierungsprinzipien fest im Hochschulalltag zu verankern. Die ADHS, bekannt für ihre sichtbare und wirksame Beratungsarbeit, wird künftig eine stärkere Präsenz in der akademischen Gemeinschaft haben.
Der unterzeichnete Vertrag unterstreicht den Fokus der TU Braunschweig auf Fairness und regionale Vernetzung. Hochschulangehörige können nun einfacher auf die Beratung der ADHS zugreifen und erhalten Unterstützung, sobald sie Diskriminierung erfahren. Die Partnerschaft baut auf bestehenden rechtlichen Schutzmechanismen auf und erweitert gleichzeitig die Reichweite von Antidiskriminierungsmaßnahmen an der gesamten Universität.
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