HSV-Torwartlegende Horst Schnoor mit 93 Jahren gestorben
HSV-Meistertorwart Schnoor verstorben - HSV-Torwartlegende Horst Schnoor mit 93 Jahren gestorben
Horst Schnoor, die Torwart-Legende des HSV, ist tot
Der für seine Treue und sein Können bekannte Schnoor verbrachte seine gesamte Karriere von 1952 bis 1967 beim HSV. Seine Leistungen halfen dem Verein, bedeutende Titel zu gewinnen – darunter die deutsche Meisterschaft 1960.
Schnoor stieß 1952 zum Hamburger SV und bestritt insgesamt 507 Pflichtspiele. Seine Zuverlässigkeit brachte ihm von Mannschaftskollege Uwe Seeler den Spitznamen "der Mann mit tausend Händen" ein. Während seiner Zeit beim Club stellte er mit 139 Spielen ohne Gegentor einen Rekord auf – mehr als jeder andere HSV-Torhüter.
Er war eine Schlüsselfigur in der Meisterschaftsmannschaft von 1960 und gewann zudem zehn Oberliga-Titel. Drei Jahre später holte er mit dem Team den DFB-Pokal. 1963 stand Schnoor zudem im Tor beim ersten Bundesliga-Spiel des HSV und markierte damit den Beginn einer neuen Ära im deutschen Fußball.
Auch nach seinem Karriereende blieb Schnoor dem Verein eng verbunden. Er war eine vertraute Erscheinung im Volksparkstadion, besuchte Heimspiele und pflegte die Verbindung zu Fans und ehemaligen Mitspielern.
Schnoors Vermächtnis beim HSV umfasst über 15 Jahre unermüdlichen Einsatz. Seine Rekorde – 507 Einsätze und 139 zu Null gespielte Partien – festigen seinen Platz in der Vereinsgeschichte. Er wird als einer der größten Torhüter in der Geschichte des HSV in Erinnerung bleiben.
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