TUI mit gemischter Winterbilanz – doch Analysten bleiben optimistisch

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Eine Grafik, die die Anzahl der US-Geschäfte zeigt, die von der COVID-19-Pandemie betroffen sind, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung, mit Unterabschnitten für verschiedene Branchen und begleitendem Text, der zusätzliche Daten bereitstellt.Admin User

TUI mit gemischter Winterbilanz – doch Analysten bleiben optimistisch

TUI präsentiert Zahlen für das Winterquartal – gemischte Bilanz, aber optimistische Aussichten auf Nachrichten aktuell****

Am 10. Februar veröffentlichte die TUI Group ihre Ergebnisse für das Winterquartal und zeigte dabei eine durchwachsene Performance. Obwohl der Konzern seinen Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr halbieren konnte, gab die Aktie deutlich nach – von 9,35 Euro auf 8,17 Euro.

Analysten bewerteten die Zukunftsaussichten des Reisekonzerns jedoch weiterhin positiv. Als zentrale Stärken nannten sie die Umstrukturierungsmaßnahmen sowie das Wachstum im Bereich Holiday Experiences (Urlaubserlebnisse).

Für das Winterquartal wies TUI einen Nettoverlust von knapp 44 Millionen Euro aus – eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresdefizit. Die Umsätze blieben zwar stabil, doch das Unternehmen hielt an seinen Jahreszielen fest und prognostizierte für das Gesamtjahr ein bereinigtes Betriebsergebnis (EBIT), das um 7 bis 10 Prozent steigen soll.

Um die Marktposition zu stärken, kündigte TUI die Einführung einer neuen Budget-Submarke an, die preisbewusste Nachrichten ansprechen soll. Mit diesem Schritt will der Konzern saisonale Nachfrageschwankungen ausgleichen und zusätzliche Erträge erschließen, ohne seine Premium-Angebote zu untergraben. Bis Anfang 2026 steht jedoch noch nicht fest, wie genau diese Expansion umgesetzt werden soll.

Die Analysten reagierten mehrheitlich positiv auf die Quartalszahlen: Neun empfahlen den Kauf der Aktie, fünf rieten zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 11,36 Euro – rund 40 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs. Die Bank Barclays stufte die TUI-Aktie mit "Overweight" (übergewichten) ein und setzte ein Ziel von 12 Euro, was einem Aufwärtspotenzial von fast 45 Prozent entspricht.

Trotz eines robusten Starts in die Wintersaison spiegelte der Kursrückgang die Zurückhaltung der Anleger nach dem Quartalsupdate wider. Dennoch bleibt der Optimismus bestehen – insbesondere mit Blick auf die Umstrukturierung, die Preismacht und die Kapitalstrategie des Konzerns, vor allem in den Bereichen Hotels und Kreuzfahrten.

Die aktuellen Zahlen zeigen Fortschritte bei der Verlustreduzierung, doch ein Umsatzwachstum bleibt vorerst aus. Die geplante Budget-Submarke könnte neue Kundengruppen erschließen, ohne die Margen der Hauptmarke zu gefährden.

Da die Analysten weiterhin bullisch gestimmt sind, konzentriert sich TUI nun darauf, die Jahresprofitziele zu erreichen und die Expansionsstrategie weiter zu verfeinern.

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