Niedersachsen sucht in Israel nach Technologie-Partnern und historischen Antworten

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Eine Karte von Israel in Blau-, Grün- und Gelbtönen mit der Aufschrift "Vision für Frieden Konzeptkarte" in fetter schwarzer Schrift darüber.Admin User

Staatskanzler Chef zieht positives Fazit aus Israel-Reise - Niedersachsen sucht in Israel nach Technologie-Partnern und historischen Antworten

Eine Delegation aus Niedersachsen hat kürzlich einen mehrtägigen Besuch in Israel abgeschlossen, um mögliche Partnerschaften in den Bereichen Technologie und Forschung zu erkunden. Die Reise führte die Gruppe nach Tel Aviv, Jerusalem, Be'er Scheva und Sderot, wobei der Schwerpunkt auf wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Zusammenarbeit lag. Bei den Gesprächen wurden auch politische und humanitäre Fragen thematisiert.

Frank Doods, Chef der Niedersächsischen Staatskanzlei, leitete die Delegation und betonte im Nachgang das große Potenzial für künftige Kooperationen. Gespräche mit israelischen Technologieunternehmen zeigten vielversprechende Chancen in den Bereichen Mobilität, Cybersicherheit, Energie, Robotik und Verteidigung auf. Allerdings waren keine Unternehmen oder Forschungseinrichtungen aus Niedersachsen offiziell Teil der Delegation.

Die Gruppe besuchte zentrale Institutionen wie das Peres Center for Peace and Innovation und die Ben-Gurion-Universität des Negev. Im Mittelpunkt der Treffen standen Innovation und gemeinsame Forschungsprojekte. Im israelischen Parlament, der Knesset, trafen die Delegierten zudem mit palästinensischen Organisationen zusammen, um die anhaltenden Folgen des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 auf die israelische Gesellschaft zu erörtern.

In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem unterstrich Doods die Bedeutung des Kampfes gegen Antisemitismus und des Gedenkens an die Schoa. Der Besuch sollte die Beziehungen stärken, zugleich aber auch die historischen und aktuellen Herausforderungen in der Region anerkennen.

Die Ergebnisse der Delegation zeigen konkrete Ansatzpunkte für eine Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und Israel auf. Künftige Initiativen könnten sich auf Technologie und Forschung konzentrieren, auch wenn keine spezifischen Teilnehmer aus dem deutschen Bundesland bestätigt wurden. Die Reise unterstrich zudem die Notwendigkeit eines Dialogs über politische und humanitäre Fragen.

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