Symrise im US-Kartellverfahren freigesprochen – doch die EU ermittelt weiter
Symrise: US-Behörden stellen Kartellfall ein - Symrise im US-Kartellverfahren freigesprochen – doch die EU ermittelt weiter
Symrise, weltweit führend in der Herstellung von Duft- und Aromastoffen, ist in einem langjährigen US-Kartellverfahren von allen Vorwürfen freigesprochen worden. Das Unternehmen, das große Marken in den Bereichen Parfüm, Kosmetik und Lebensmittel beliefert, stand im Verdacht, sich an illegalen Absprachen in der Duftstoffbranche beteiligt zu haben. Nach jahrelangen Ermittlungen fanden die US-Behörden jedoch keine Beweise für ein Fehlverhalten.
Das US-Justizministerium stellte die Untersuchungen gegen Symrise ein, nachdem es zu dem Schluss gekommen war, dass das Unternehmen nicht in unzulässiger Weise mit Wettbewerbern kooperiert hatte. Die Ermittlungen waren Teil einer größeren Untersuchung zu möglichen Preisabsprachen in der Duftstoffindustrie, die 2023 eingeleitet worden war. Symrise begrüßte die Entscheidung und betonte erneut, niemals an Kartellaktivitäten teilgenommen zu haben.
Die Europäische Kommission führt ihre eigenen Ermittlungen in der Sache jedoch fort. 2024 durchsuchten Beamte im Rahmen der laufenden Untersuchungen sogar den Hauptsitz von Symrise. Die EU-Ermittlungen reichen bis ins Jahr 2016 zurück, als erstmals der Verdacht auf illegale Absprachen zwischen Duftstoffherstellern – darunter Givaudan, Firmenich, IFF und Takasago – geprüft wurde. 2020 verhängte die Kommission gegen einige dieser Unternehmen wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens Strafen in Höhe von über 100 Millionen Euro.
Unterdessen stellte die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) ihre Ermittlungen gegen Symrise im Mai 2025 ein. Das im DAX notierte Unternehmen erzielte 2024 einen Umsatz von knapp 5 Milliarden Euro und beschäftigt 12.700 Mitarbeiter in 150 Ländern. Symrise äußerte die Hoffnung, dass auch die verbleibenden europäischen Verfahren bald abgeschlossen werden.
Mit der Einstellung des US-Verfahrens steht Symrise nun nur noch in Europa unter Beobachtung. Das Unternehmen bestreitet weiterhin jede Beteiligung an unlauteren Marktpraktiken. Das Ergebnis der EU-Ermittlungen wird zeigen, ob weitere Schritte gegen den Duftstoffhersteller eingeleitet werden.
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